Das ist große Zauberei...

Am Don Bosco-Tag wird im Förderzentrum gezaubert. Zaubern wie Don Bosco – das hatten die Lehrerinnen und Lehrer im Blick als sie den Zauberer Manolo zu sich in die Don Bosco-Schule einluden. Jedes Jahr am 31. Januar steht dieser Heilige, der dem Förderzentrum Höchstadt den Namen gab, auf dem Stundenplan.
Don Bosco war ein italienischer Priester im 19. Jahrhundert, der sich besonders um benachteiligte und arme Jugendliche kümmerte und ihnen Ausbildung und Arbeit verschaffte. Neben Unterricht und Arbeit verbrachte  er auch die Freizeit mit den Jugendlichen und gab Anregungen, wie man diese sinnvoll verbringen kann. Das Zaubern und akrobatische Künste schaute er sich von fahrenden Gauklern ab und so brachte er dieses spannende Hobby den Kindern nahe.


Auch in der Don Bosco-Schule in Höchstadt wird diese Freizeitbeschäftigung ganzjährig in Arbeitsgemeinschaften angeboten.

Zum Namensfest des Heiligen Don Bosco durfte also in diesem Jahr der Zauberer Manolo die Kinder der Unterstufe in der Aula der Schule verzaubern. Und das ist ihm auch voll und ganz gelungen.

Er beherrschte nicht nur Zaubertricks und verblüffte damit die staunenden Kinder – er sorgte auch von der ersten Minute an dafür, dass die Kinder voll konzentriert bei der Sache waren, indem er sie beständig in seine Aktionen mit einbezog. Die Kinder mussten Zaubersprüche mitsprechen – sonst gelang das Kunststück nicht.

Wurde es wegen der wachsenden Begeisterung der Kinder zu laut in der Aula, so mussten die Kinder das Ganze auf Anleitung so leise sprechen, um den ´Weltrekord im Leisesprechen´ zu gewinnen. Sofort waren die Kinder wieder mäuschenstill und der Zauberer hatte ihre volle Aufmerksamkeit.


Sehr zum Vergnügen der ebenfalls hochkonzentrierten Lehrer verpackte Manolo – alias Manfred Stark – die meisten Tricks mit viel Witz, mimte oft den etwas unbeholfenen, anfängerhaften Zauberer, der ständig mit den Kindern kommunizierte und ohne deren Mithilfe scheinbar nichts zuwege brachte. So zauberte er aus abenteuerlichen Zutaten wie z.B. Papierschnipseln und viel Salz einen leckeren Kuchen, den das mithelfende Kind zur großen Freude seiner Klassenkameraden mit in seine Klasse nehmen durfte.

Manolo ließ Manolo Hasen verschwinden, zauberte Farben in ein Malbuch, jonglierte mit Bällen und vieles mehr. Alles war in lustige Geschichten und Handlungen verpackt, die die Kinder der Don Bosco-Schule fesselten und in seinen Bann zogen. So bekam er am Schluss einen langanhaltenden Applaus, die Kinder hatten viel Spaß und manche überlegten schon, ob der Zauberer nächstes Jahr am Don Bosco-Tag wieder eingeladen wird und dann neue Kunststücke zeigen wird.


Dekan Kemmer, der ein gern gesehener Gast an diesem Festtag der Schule ist, überreichte zur großen Freude aller dem Schülersprecher Vendelin Ziga im Beisein von Schulleiter Lothar Giehl einen Scheck über 2000 Euro. Das Geld ist für besondere Projekte der Schule bestimmt.