Wir gestalten uns unseren Schulhof neu!

Projekt Schulhofgestaltung - Unter dem Motto „Gesunder Schulhof“ gestalteten 25 Schülerinnen und Schüler
der Don-Bosco-Schüler 4 große Modelle mit vielen bunten Ideen für einen attraktiveren Pausehof.
Ursprünglich hatten sich 50 Schüler angemeldet. Aus Platzgründen musste die Schule 25 auswählen,
die sich begeistert an der 2-tägigen Planungswerkstatt beteiligten.

Zunächst wurde darüber diskutiert, was einen gesunden Schulhof überhaupt ausmacht.
Dann ging es in Gruppen raus zum Schulhoftest. Eine Gruppe kletterte dabei sogar aufs Flachdach,
um Nutzungsmöglichkeiten als Ergänzung zum viel zu kleinen Hof zu erkunden - ganz schön konsequent!
Die Ergebnisse präsentierten die Jugendlichen in der Großgruppe, bevor es dann in die Werkräume ging.
Dort hatte das „KOBRA-Team“ bereits jeden Menge Kreativmaterial und 4 große Themenplatten vorbereitet.
Und dann ging es richtig los! Unter der Mithilfe der Lehrkräfte der Schule wuchsen wunderschöne Spiellandschaften heran.
Modellhafte Ideen zur Nutzung des Pausenhofes nahmen konkrete Formen an.

Das Thema „Chillen“ wurde vielfältig aufgegriffen, wie aber auch Bewegung und Sport.
Die „Flachdach-Gruppe“ entwickelte eine spannende Dachlandschaft mit originellen Zu- und Abgangsmöglichkeiten.
Schnell wurde sichtbar, dass der Pausehof in Aktiv- und Ruhezone unterteilt werden muss.
Dazu muss auch die Müllsituation neu geordnet werden.
Auch hierfür entwickelten die Kinder Ideen bis hin zu einem besonderen Kaugummi-Mülleimer.

Am zweiten Projekttag wurden die Modelle dann in einer Art Messe allen anderen Schulklassen vorgestellt.
Die beteiligten Schüler stellten klassenweise ihre Modelle vor. Anschließend konnten die Schüler dann jeweils 5 Klebepunkte vergeben.
Das brachte zusätzliche Orientierung in den Prozess und sichert ab, dass nicht an den Gesamtinteressen der Schülerschaft vorbeigeplant wird.
Auch der zuständigen Planerin des Landratsamtes, Frau Sulzer, wurden die Modelle erläutert.

Sogar auf Video wurden die Vorstellungen dokumentiert. Schließlich ist noch eine Präsentationsveranstaltung vorgesehen
mit Landrat und Presse, um den Wünschen der Schüler noch mehr Nachdruck zu verleihen.
Bis dahin wird KOBRA eine Entwurfsplanung vorlegen, die die schnell realisierbaren Ideen darstellt.
Schließlich soll möglichst schon 2017 eine erste Veränderung sichtbar werden.

Die modellhafte Planungswerkstatt wurde über die Gesundheitsregion plus für den Landkreis Erlangen-Höchstadt
ins Leben gerufen und gefördert und vom Beratungszentrum KOBRA federführend umgesetzt.
Die Idee dazu stammt übrigens vom ehemaligen Schulleiter Lothar Giehl, der ebenfalls aktiv
an der Durchführung des Projekts beteiligt war, rein ehrenamtlich!